WEGE – Wattenmeer

Was als spielerisches Experiment in der österreichischen Gebirgslandschaft begann, führt auf der Insel Amrum in der Nordsee zu dem Projekt WEGE – Wattenmeer.

Vernetzt mit dem Wind, den Wolken, dem Meer und dem Sand

Waren es im Gebirge noch ausschließlich rote Stoffbahnen, mit denen Maßeinheiten simuliert und künstliche und künstlerische Grenzlinien markiert und gesetzt wurden, so kommen im Wattenmeer zusätzlich die Objekte Wattwurmkacke und Netzwerk zum Einsatz.

Von Neugier getrieben begaben wir uns im April 2015 erstmalig ausgerüstet mit den Objekten Wattwurmkacke und Netzwerk nach Amrum. Weitere Teile der markanten Ausrüstung waren zwei Actioncams auf Bambusstäben montiert und gelbe Friesennerze gegen Wind und Regen.

Die WEGE führten über Holzwege, Dünen, Deiche und Salzwiesen. Und schliesslich über den Kniepsand an das Meer.

Vor der Kulisse des 15 km langen und bis zu 1,5 km breiten Strands gingen wir unsere WEGE am Wattenmeer. Das Objekt Netzwerk über unseren Köpfen haltend, segelten wir hart am Wind. Zwei Actioncams zeichnen das Spiel mit den Elementen auf. Die Inszenierung vor dieser einzigartigen Kulisse erzeugt Bilder von eindrücklicher Ästhetik. Die Regie dazu schrieb die Natur.

Das fortlaufende Projekt WEGE – Wattenmeer führte uns im Jahr 2017 zur Forschungsstation des Alfred Wegener Institutes auf Sylt. Dort organisierten wir ein Interview mit Wissenschaftlern. Das Spannungsfeld Kunst und Wissenschaft wurde von verschiedenen Seiten beleuchtet. Besonders interessant war für uns den jeweiligen Antrieb zu erörtern.